Mundgeruch – Was tun?

MUNDGERUCH – WAS TUN?

Ob nach dem Genuss eines Kaffees, dem Verzehr von Gerichten mit reichlich Knoblauch oder morgens nach dem Aufstehen: Jeder von uns hatte sicherlich schon einmal das Gefühl, einen schlechten Atem zu haben. Wann aber spricht man von Mundgeruch, wie entsteht die unangenehme Atemluft und was kann man gegen Mundgeruch tun? Diesen und weiteren Fragen werden wir im nachfolgenden Artikel nachgehen.

WAS IST MUNDGERUCH?

Zunächst einmal möchten wir klären, was Mundgeruch überhaupt ist. Letztlich beschreibt der Begriff übergeordnet einen unangenehmen Geruch der Ausatemluft, der nicht nur vorübergehend (zum Beispiel nach dem Verzehr von Zwiebeln), sondern über einen längeren Zeitraum andauert. Der Oberbegriff wird medizinisch außerdem in die zwei Arten „Foetor ex ore“ sowie „Halitosis“ geteilt.

  • Foetor ex ore: Hierbei handelt sich es um einen wahrnehmbar schlechten Geruch, der beim Ausatmen durch den Mund auftritt.
  • Halitosis: Von einer Halitosis spricht man hingegen, wenn der wahrnehmbar schlechte Geruch auch beim Ausatmen durch die Nase – also bei geschlossenem Mund – auftritt

Gut zu wissen: Mundgeruch birgt häufig das Problem, dass wir ihn selbst nicht wahrnehmen können, sondern wir ausschließlich durch Hinweise unserer Mitmenschen darauf aufmerksam gemacht werden können. Wenn Sie vermuten, dass Sie unter Mundgeruch leiden, kann Ihnen ein kleiner Selbsttest erste Abhilfe schaffen. Reinigen Sie hierzu Ihr Handgelenk gründlich und lecken Sie danach ein paar Mal mit Ihrer Zunge darüber. Wenn Sie Ihren Speichel im Anschluss 1-2 Minuten trocknen lassen haben, können Sie an Ihrem Handgelenk riechen. Sofern Sie einen unangenehmen Geruch wahrnehmen, haben Sie ein erstes Indiz für möglichen Mundgeruch gefunden.

WIE ENTSTEHT MUNDGERUCH?

Die Basis für den Mundgeruch der Art „Foetor ex ore“ stellen in der Regel geruchsbildende Bakterien in unserem Mund- und Rachenraum dar. Die „Mundbewohner“ sammeln sich nicht nur auf unserer Zunge, sondern auch in unseren Zahnzwischenräumen an, wo sie dann beispielsweise Eiweiße aus Essensrückständen zersetzen. Innerhalb dieses Zersetzungsprozesses werden methanartige Stoffe sowie flüchtige Schwefelverbindungen freigesetzt, welche schlussendlich zu dem schlecht riechenden Atem führen können.

Wichtig zu beachten: Die bakteriellen Prozesse müssen nicht zwangsläufig zu Mundgeruch führen. Weil in jeder Mundhöhle geruchsbildende Bakterien vorkommen, ist letzten Endes deren Menge ausschlaggebend. Besteht aufgrund eines Überschusses der „Übeltäter“ kein bakterielles Gleichgewicht, so kann es auch deutlich schneller zu Mundgeruch kommen.

Reden wir stattdessen von der Form „Halitosis“, dann wird die Entstehung zumeist von Erkrankungen, die außerhalb des Mundraums liegen, ausgelöst. Hierzu zählen unter anderem eine Bronchitis, Mandelentzündungen oder bestimmte Nasennebenhöhlenentzündungen. Bei letzterem laufen zum Beispiel eitrige Prozesse in den Nasenhöhlen ab, welche sich über den austretenden Geruch durch die Nase bemerkbar machen können.

WELCHE URSACHEN KANN MUNDGERUCH HABEN?

Das Auftreten von Mundgeruch kann vielerlei Ursachen haben – in etwa 80% der Fälle ist diese jedoch in der Mundhöhle zu verorten. So kann der üble Geruch durch eine fehlende Zahn- oder Mundhygiene verursacht werden, weil sich so vermehrt bakterieller Zahn- und Zungenbelag Mundraum ansammeln kann. Weitere Gründe, die zu einem bakteriellen Ungleichgewicht führen können – und somit auch zu Mundgeruch – werden beispielsweise von Karies oder Zahnfleischentzündungen ausgemacht.

Ein zusätzliches Problem stellt ein trockener Mundraum bzw. ein geringer Speichelfluss dar. Weil Speisereste so weniger gut aus dem Mund gespült werden können, wird die Ansiedlung von Bakterien und die Entstehung von schlechtem Atem gefördert. Weil Rauchen, der Konsum von Alkohol oder einigen Medikamenten zu Mundtrockenheit führen können, sind in diesen Faktoren weitere Ursachen für Mundgeruch zu finden. Auch der unangenehme Atem am Morgen lässt sich durch die verringerte Speichelproduktion in der Nacht erklären.

Zuletzt seien Ursachen wie Sodbrennen, eine akute Magenschleimhautentzündung oder Fasten / Diäten mit Hungergefühl zu nennen, welche potentiell zu einem schlecht riechenden Atem führen können. Auch Unverträglichkeiten oder Grunderkrankungen wie Diabetes millitus sind als mögliche Gründe denkbar.

WAS KANN ICH GEGEN MUNDGERUCH TUN?

Mundgeruch was tun

(1) Zähne regelmäßig putzen
Um den Mund von möglichen Essensresten zu befreien und damit einer übel riechenden Zersetzung vorzubeugen, ist es wichtig seine Zähne regelmäßig und gründlich zu putzen.

(2) Zahnzwischenräume säubern
Denken Sie daran, die Zahnzwischenräume häufig mit z.B. Zahnseide zu behandeln. Weil sich hier schnell Nahrungsreste ansammeln können, welche dann verfaulen, ist es wichtig die Rückstände zu entfernen.

(3) Zunge reinigen
Weil sich auch auf der Zunge viele geruchsbildende Bakterien tummeln, kann eine tägliche Reinigung der Zunge mit einer passenden Bürste die Menge an Bakterien im Speichel senken. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten, um die Zunge nicht zu verletzen.

(4) Reinigungsprodukte regelmäßig wechseln oder säubern
Auch auf einer Zahnbürste oder Zungenreiniger können sich schnell Bakterien ansammeln. Diese sollten also in regelmäßigen Abständen gesäubert bzw. ausgetauscht werden.

(5) Mundspülung verwenden
Auch die Anwendung von Mundspülung kann gegen Mundgeruch hilfreich sein. Durch verschiedene Inhaltsstoffe wird der Geruch für eine kurze Zeit neutralisiert. Um eine längerfristige Wirkung zu erreichen, müssen Mundspülungen also auch in die tägliche Mundhygiene übernommen werden.

(6) Sich gesund ernähren
Es ist ein relativ banaler Tipp, aber auch bei der Bekämpfung von Mundgeruch ist eine gesunde Ernährung sehr wichtig. Aus diesem Grund sollten Sie bestenfalls auch auf einen erhöhten Konsum von Koffein, Nikotin und Alkohol verzichten.

Mundgeruch was tun
Teebaumöl gegen Mundgeruch

(7) Trinken nicht vergessen
Wenn die Schleimhäute trocken sind, dann können sich dort ammoniakhaltige Bakterien bilden, welche wiederum für einen unangenehmen Geruch sorgen. Demnach ist es ratsam, viel zu trinken, um die Schleimhäute feuchter zu halten.

(8) Zu Teebaumöl greifen
Hochwertiges Teebaumöl wirkt nicht nur antibakteriell, sondern kann gleichzeitig für einen frischen Atem sorgen. Hierfür ca. 4-5 Tropfen alkmene® Teebaumöl Konzentrat in ein Glas mit 100ml Wasser geben, Mund- und Rachenraum spülen und danach ausspucken. Das passende Produkt können Sie dem nachfolgenden Produktslider entnehmen.

Teebaumöl als Problemlöser bei Mundgeruch

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Mundhygiene

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Sofern Sie sich keine Mundspülung anmischen möchten, können Sie auch zu der fertigen Variante von alkmene® greifen. Gleichzeitig wirkt die Mundspülung auch gegen Karies, Zuckersäuren und stärkt den Zahnschmelz.

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Neben der klassischen Zahnpasta kann zu der alkmene® Kräuter-Zahncreme gegriffen werden. Durch den natürlichen Kräutergeschmack sorgt die Zahncreme für ein angenehmes Mundgefühl.

Hinweis: Sollten Ihre Beschwerden anhalten, Sie unsicher sein oder Vorerkrankungen bestehen, dann empfehlen wir Ihnen, dass Sie zur Abklärung Ihren Arzt aufsuchen.